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Rainhard Fendrich – alle Infos zum Entertainer

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Rainhard Fendrich, Liedermacher aus Österreich

Rainhard Fendrich, Liedermacher aus Österreich © Fabian Nitschmann / dpa

Rainhard Fendrich gehört zu den bekanntesten Stars in Österreich und war insbesondere von 1988 bis 1997 auch in Deutschland ausgesprochen erfolgreich. Der Liedermacher ist nicht nur ein sehr guter Sänger, auch als Schauspieler und Moderator begeistert er die Zuschauer.

Wien – Rainhard Fendrich ist für Songs wie „Macho, Macho" oder „Es lebe der Sport" bekannt – und mit „I am from Austria" schrieb er die inoffizielle Hymne des Landes.

Rainhard Fendrich – Leben des Sängers

Am 27.02.1955 erblickte Rainhard Jürgen Fendrich in Wien das Licht der Welt. Sein Vater hat serbische Vorfahren und seine Complain ist Sudetendeutsche. Der Vater war Maschinenbauingenieur, dice Mutter Mannequin. Er war das zweite Kind der Fendrichs, sein Bruder Harald ist sechs Jahre älter. Der große Bruder ist ebenfalls als Musiker erfolgreich. Er spielte zuerst Bassgitarre in Rainhard Fendrichs Band. Danach wechselte er zu WIR4 und arbeitet seitdem mit Gary Lux, Ulli Bäer und Harry Stampfer zusammen.

Zwischen seinem zehnten und 17. Lebensjahr lebte Rainhard Fendrich in einem katholischen Internat. Dort sang er im Chor, war Ministrant und erhielt Klavierunterricht. Dieser wurde allerdings gestrichen, als dice Noten in Mathematik zu schlecht ausfielen. Mit 15 bekam Rainhard Fendrich seine erste Gitarre. Er erlernte die verschiedenen Griffe in Eigenregie und begann neben dem Gitarrenspiel, zu texten. Zu dieser Zeit hielt sich Rainhard Fendrich selbst für dicklich und wenig attraktiv. Seine ersten Erfahrungen mit Mädchen waren eher frustrierend. Er nutzte seine Lieder, um diese Lebensphase zu verarbeiten und schrieb und sang zum Beispiel „Cyrano" im Jahr 1991 und „Frieda" (2001).

Rainhard Fendrich – die Karriere beginnt

Nach der Schule nahm Rainhard Fendrich ein Jurastudium auf. Das brach er allerdings wieder ab, da er lieber mit verschiedenen Jobs Geld verdiente, um Gesangs- und Schauspielunterricht nehmen zu können.

Dice Mühe zahlte sich aus, 1980 begann die Karriere von Rainhard Fendrich als Schauspieler und Sänger. Er stand in „Die Gräfin vom Naschmarkt" im Theater in Wien auf der Bühne und wurde für eine Serie von Aufführungen des Hamlet am Schauspielhaus Wien verpflichtet. Außerdem hatte er seine ersten Fernsehauftritte als Sänger und nahm beispielsweise an einer ORF-Sendung zugunsten von Kindern in der Dritten Welt teil. Auch der erste Plattenvertrag wurde in diesem Jahr geschlossen.

1981 stellte er in der Sendung „Tritsch Tratsch" seinen Song „Zweierbeziehung" vor und veröffentlichte im Mai mit „Ich wollte nie einer von denen sein" sein Debütalbum, das allerdings noch kein großer Erfolg war. Im August wurde dann „Strada del Sole" zum österreichischen Sommerhit des Jahres. 99.000 Exemplare der Single gingen allein in Österreich über den Ladentisch, das entspricht nach heutiger Einstufung in etwa Dreifach-Platin. 2020 erreichte der Song Platz xiv der 100 wichtigsten Austropop-Songs in Österreich.

Rainhard Fendrich – Karriere in Österreich

Nach dem ersten Erfolg nahm die Karriere an Fahrt auf, sein zweites Album „Und alles ist ganz anders word'n" stand 24 Wochen auf Platz ane der österreichischen Charts. 1982 spielte Rainhard Fendrich den Judas im Musical „Jesus Christ Superstar". Im gleichen Jahr platzierte er mit „Schickeria" und „Oben Ohne" zwei weitere Lieder an der Charts-Spitze. Nun galt der Sänger als Shooting-Star des Austropop. 1983 trat er zusammen mit Wolfgang Ambros in Wien beim Schulschluss-Open-Air im Gerhard-Hanappi-Stadion auf. Er veröffentlichte einen Live-Mitschnitt des Konzerts später auf der Kompilation „Open Air". In diesem Jahr kamen auch seine erste Kompilation „A winzig klaner Tropfen Zeit" und das nächste Anthology „Auf und davon" auf den Markt.

Dann gönnte sich der Sänger etwas Ruhe. 1985 und 1896 folgten die Alben „Wien bei Nacht" sowie „Kein schöner Land" und eine neue Alive-Kompilation. In Österreich war Rainhard Fendrich nun ein Superstar.

Rainhard Fendrich – der Sänger erobert Federal republic of germany

1988 entstand eines seiner bekanntesten Lieder „Macho, Manlike". Rainhard Fendrich gab an, den Vocal inspiriert von einem Artikel der Zeitschrift „Brigitte", der die Abkehr vom Softie und mehr Machos forderte, innerhalb weniger Minuten zu Papier gebracht zu haben. Der Titel bescherte dem Sänger nicht nur endlich wieder Platz ane der Charts in Österreich, in Deutschland kletterte er auf Platz 3 und gewann in der ZDF-Hitparade. Jetzt kannte auch ein großer Teil der deutschen Bevölkerung den Österreicher. Im gleichen Jahr trat er gemeinsam mit Reinhard Mey in der Fernsehshow „Was wäre wenn" auf und die beiden sangen „Ein Loch in der Kanne".

Mit dem Album „Von Zeit zu Zeit" konnte der Sänger 1989 nicht an den kommerziellen Erfolg der Vorgänger anknüpfen. Auch die als Single-Auskopplung veröffentlichen Lieder „Von Zeit zu Zeit" und „I am from Austria" begeisterten die Fans kaum. Das änderte sich allerdings später, denn „I am from Austria" wurde zu einer inoffiziellen Hymne des kleinen Alpenlandes und 2011 sogar in der Sendung „Österreich wählt" zum größten Austropop-Hit aller Zeiten gekürt.

Rainhard Fendrich – Karriere ab den 1990er-Jahren

Mit dem Album „Nil is fix" schwamm der Sänger 1991 wieder auf der Erfolgswelle. Rainhard Fendrich rangierte insgesamt 32 Wochen in den Charts in Österreich, davon fünf Wochen an erster Stelle. 1992 trat Fendrich bei der Eröffnung der Wiener Festwochen mit den Wiener Symphonikern und dem Arnold Schoenberg Chor auf. Live-Aufnahmen des Konzerts wurden unter dem Titel „Vienna Symphonic Orchestra Project" als Album veröffentlicht und platzierten sich wieder auf Rang 1 der Charts.

1993 wurde der Sänger zum Moderator. Rainhard Fendrich führte seine Gäste nun als Nachfolger von Rudi Carell in der ARD durch die Kuppelshow „Herzblatt". Außerdem war er mit der One-act-Sendung „Cipher is fix", einer Gemeinschaftsproduktion von ARD und ORF, auf der Mattscheibe präsent. Obwohl dieses satirische und medienkritische Format von Kritikern wohlwollend aufgenommen wurde, setzten die Sender dice Produktion nicht fort. Im gleichen Jahr gab dice Post in Österreich eine Fendrich-Sonderbriefmarke heraus. Er veröffentlichte das Album „Brüder", einen Erfolg in Österreich, der es auch in Germany in die Charts schaffte. „Lieder mit Gefühl" war als Werbeaktion für die Sendung „Herzblatt" gedacht.

Rainhard Fendrich – Erfolge als Sänger und Schauspieler

Obwohl „Brüder" kommerziell erfolgreich state of war, nahmen die Österreicher dem Sänger die Abkehr vom markanten Wiener Dialekt übel. Es wurde erst einmal still um Rainhard Fendrich. Erst 1997 gelang ihm mit „Blond", der Single-Auskopplung aus dem gleichnamigen Album, ein Chart-Hit in Österreich und Deutschland. Seitdem folgten noch sieben Alben, verschiedene Kompilationen und Alive-Alben kommen dazu. Insgesamt blickt der Sänger auf diese Erfolge zurück:

  • twoscore Alben in den österreichischen Charts, davon 15 auf Nummer ane und 32 in den Top X
  • 17 Alben in den deutschen Charts
  • vii Alben in den schweizerischen Charts
  • 21 Singles in den österreichischen Charts, davon 5 auf Platz ane und 11 in den Meridian Ten
  • ix Singles in den deutschen Charts, davon eine in den Top Ten
  • 2 Singles in den schweizerischen Charts, davon eine in den Top Ten

Als Filmschauspieler übernahm Rainhard Fendrich unter anderem die Hauptrolle im ZDF-Film „Fröhlich geschieden". Er spielte auch am Theater Wien den „Baton Flynn" im Musical „Chicago".

Rainhard Fendrich – Familie

Rainhard Fendrich heiratete seine erste Frau Andrea Sator im Jahr 1984. Das Paar bekam zwei Söhne. Später erblickte Tochter Theresa das Licht der Welt. Das Mädchen erkrankte schwer an einer Virusinfektion und starb im Alter von nur 17 Monaten. Rainhard Fendrich gab an, zu dieser Zeit mit dem Konsum von Kokain und anderen Drogen begonnen zu haben, um den Schmerz zu betäuben. Dice Ehe scheiterte 2003 und dice früheren Partner trugen einen schmutzigen Krieg in den Medien aus.

Mit seiner zweiten Frau Ina Nadine Wagler war Rainhard Fendrich von 2010 bis 2016 verheiratet, allerdings bereits seit 2013 getrennt. Das Paar hat einen 2011 geborenen gemeinsamen Sohn. Mittlerweile schweigt Rainhard Fendrich sich über seine Familie aus. 2022 ist nur bekannt, dass Rainhard Fendrich in einer Beziehung lebt.

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Source: https://www.tz.de/stars/rainhard-fendrich-alle-infos-zum-entertainer-91377615.html

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